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JAHRELANG ÜBERHÖHTE ZAHLUNGEN
VON MIETERN EINGEFORDERT
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Jahrelang berechnete die Stadtverwaltung Starnberg den Mietern einer Wohnanlage immer wieder die überteuerten Hausmeisterarbeiten der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse".

Diese Hausmeisterfirma vernachlässigte vertraglich vereinbarte Pflichten in einem Ausmaß, das ohne diese Dokumentation nicht für möglich gehalten würde.

Über lange Zeiträume tat sie praktisch nichts anderes, als wöchentlich die Mülltonnen zur Straße und zurück zu schieben. Dabei ignorierte sie verdreckte Wege und monatelang sich stapelnden Sperrmüll ebenso, wie verschneite und vereiste Wege und Treppen.

Die hierfür zuständige Hausverwaltung, das Wohnung- und Liegenschaftsamt der Stadt Starnberg, nahm das jahrelang wie selbstverständlich hin. Kontrollen fanden so gut wie nicht statt.

Reklamationen von Mietern wurden in der Regel nicht nachgegangen sondern von "oben herab" reflexartig geleugnet und zurückgewiesen, wie dieses Beispiel eindrucksvoll zeigt.

Abb.1: Städtisches Anwesen an der Schulstraße 13 und 15 mit Hirschanger 7 und 9a
Im Einzelnen:

. Die Arbeit der Firma "Haus + Gartenservice Jesse" in der Wohnanlage .
Die Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" aus Starnberg begann ihre Arbeit im Jahr 2006 als Hausmeister in dieser Wohnanlage, die sich Ecke Hirschanger/ Schulstraße, unterhalb des Amtsgerichts und direkt neben dem städtischen Kindergarten befindet.
Davor stand - leider nur für kurze Zeit - eine Hausmeisterfirma Namens Hoenicke aus Starnberg unter Vertrag. Diese Firma Hoenike arbeitete freundlich gewissenhaft und sauber. Sie hielt regelmäßig Kontakt zu den Mietern und war aufrichtig bemüht, zu aller Zufriedenheit Ihrer Arbeit nachzukommen. Warum diese Firma aufhörte ist nicht bekannt.
Bereits kurz nach der Arbeitsaufnahme durch die Firma Jesse wurden unter den Mietern Stimmen laut, die neue Hausmeisterfirma würde wochenlang nur die Mülltonnen zur Straße fahren und alles andere ginge ihr am A... vorbei.
Dieser Eindruck verfestigte sich zunehmend. Dies fing beim vernachlässigten Winterdienst an und zog sich durch alle Bereiche über 11 Jahre (von 2006 - 2017), bis der Vertrag zwischen der Stadt Starnberg und der Firma Jesse aufgehoben wurde.
Jahrelange beschwerten sich Mieter mehr oder minder ergebnislos bei der zuständigen Stadtverwaltung (dem Wohnungsamt und dem Liegenschaftsamt), dass die Wohnanlage zunehmend verlottere. In einem seltsam herablassenden Ton und gar in tatsachenfremden Erwiderungen wurden berechtigte Beschwerden nicht nur immer wieder zurückgewiesen (siehe das bereits oben verlinkte Beispiel), sondern sich beschwerende Mieter durch die Verwaltung regelrecht verhöhnt! Diese "Kultur" zieht sich - wie sollte es auch anders sein - vom Bürgermeisteramt durch den Stadtrat und weite (nicht alle!) Teile der Stadtverwaltung und ist in einem eigenen Kapitel hier zusammengefasst.
Warum die Leistungen der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" vom "aufsichtführenden" Wohnung- und Liegenschaftsamt so wenig kontrolliert und bei Reklamationen jahrelang die Vertragsbrüche dieser Firma immer wieder - und entgegen vorgelegter Beweise - dreist in Abrede gestellt wurden, ist schwer nachvollziehbar. Anstatt sich auf die Seite der Mieter dieser Wohnanlage zu stellen, deren berechtigte Interessen zu vertreten und auf die vollständige Erfüllung der von den Mietern bezahlten Leistungen zu bestehen, verteidigten die beteiligten Mitarbeiter der Stadtverwaltung die nachgewiesener Maßen vertragsbrüchige Firma Jesse immer wieder und schädigten damit fortgesetzt die Mieter. Betrachtet man dieses Verhalten im Zusammenhang mit den fragwürdige Zahlungen an die Firma Jesse, die Eingang in einen eigenen Bericht fanden, bekommt dieses merkwürdige Gebahren ein zusätzliches Geschmäckle und die Verwunderung nimmt noch zu.
Nachdem unzählige Beschwerden von Mietern, sowie die zahlreichen schriftlichen Eingaben nur - wenn überhaupt - kurzfristige Besserung brachten und die seit Jahren im Zusammenhang mit der Hausmeisterfirma Jesse geduldeten Übervorteilungen andauerten, wusste sich ein Mieter dieser Wohnanlage namens Chowanetz nicht mehr anders zu helfen und begann per Fotoapparat, Videokamera und Notizen im Jahr 2012 eine detaillierte Langzeitdokumentation, die er bis heute fortführt und die eine wesentliche Grundlage dieses Berichts ist.
Die Einstellung der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" zu ihren vertraglichen Pflichten wird durch folgende Begebenheit deutlich:
Eines Tages sprach ein Mieter den leitenden Mitarbeiter der Firma Jesse, Herrn Marcus J auf eine verwahrloste Kellertreppe der Wohnanlage an. Dieser erwiderte in höflichem Ton, dass der Mieter ihm nichts zu sagen hätte. Er bekäme sein Geld von der Stadt. Er könne den Mieter und sein Anliegen zwar gut verstehen. Andererseits solle der Mieter versuchen, sich in die Situation der Firma Jesse zu versetzen - sie müsse betriebswirtschaftlich denken (sic!).
Herr J verließ kurz darauf die Wohnanlage, ohne sich um die Bitte des Mieters bzw. um die Kellertreppe zu scheren.
Die Firma Jesse verletzte hier abermals ihre Pflichten gemäß der dem Vertrag zwischen der Stadt Starnberg und der Firma Jesse zugrundeliegendem Pflichtenheft Ziffer 1, Satz 5: "Persönliche Kontaktpflege zu den Hausbewohnern, Annahme u. wenn möglich, Erledigung von Reklamationen (...)".
Übrigens wurde diese Kellertreppe über 1 Jahr nicht ein einziges Mal von der Firma Jesse gekehrt und sie verletzte auch hier ihre vertraglichen Pflichten.
Bevor wir die jahrelange liederliche Arbeitsweise und die andauernden Vertragsbrüche der Firma Jesse an einigen Beispielen zeigen, betrachten wir zuerst das Ausmaß der überhöhten Bezahlung.
Monatlicher Arbeitsaufwand der Firma Jesse
Abs Für 626,69 € Monatspauschale erhält man marktüblich etwa 16 Stunden Hausmeisterarbeiten pro Monat (siehe hierzu "Marktübliche Bezahlung mit Fahrtkostenersatz").

In welch geringem Umfang die Firma Jesse für diese üppige Monatspauschale bereit war zu arbeiten, veranschaulicht die linke 1. Abbildung.

Der blaue Hintergrund zeigt den marktüblichen Gegenwert für die bezahlte Monatspauschale von 626,69 € mit 16 Hausmeisterstunden und die schwarzen Balken proportional die jeweils von der Firma Jesse lächerlich geringen geleisteten monatlich Arbeitszeiten.

Abb. 1: Der blaue Hintergrund zeigt den marktüblichen Gegenwert von 16 Hausmeisterstunden für 626,69 € und die schwarzen Balken die von der Firma Jesse lächerlich gering erbrachten Arbeitszeiten.
Stundensätze der Firma Jesse
Abs Dividieren wir nun die Monatspauschale in Höhe von 626,69 € nach Abzug der Fahrtkosten durch die geleistete Arbeitszeit erhalten wir die jeweils erzielten monatlichen Stundensätze der Firma Jesse. Die linke 2. Abbildung zeigt die teilweise exorbitanten Ergebnisse.

Im Oktober 2017 erzielte die Firma Jesse den üppigen Stundensatz von 782,12 €.

Die geringe Arbeitsleistung der Firma Jesse entsprach weder der Höhe der Bezahlung, noch der im Vertrag ausdrücklich vereinbarten Aufgaben, etwa - um nur ein Beispiel zu nennen - für einen "einwandfreien Gesamtzustand" der Wohnanlage zu sorgen.

Abb. 2: Die maßlos überzogenen Stundensätze der Firma Jesse zeigt diese Graphik.
. Andauernde liederliche Arbeitsweise der Firma Jesse .
Einen Überblick dieser Arbeitsweise über ein komplettes Jahr zeigen u.a. die mit zahlreichen unbestreitbaren Fakten untermauerten 12 Monatsberichte 2017 aus der Langzeitdokumentation. Die 1. Bürgermeisterin Eva John und die Mitglieder des Stadtrats erhielten über ein Jahr lang jeden Monat diesen Bericht über die sich unbeeindruckt fortsetzenden Missstände. Erst dann wurde der Vertrag mit der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" beendet.
Die folgenden Bilder sind teilweise diesen Monatsberichten entnommen und vermitteln einen Eindruck der mehr oder weniger konstant lustlosen und für die Mieter ärgerlichen Arbeitsweise der Firma Jesse.
Im unteren Bild 3 ist eine vor 3 Jahren angeflogene Esche zu sehen, obwohl die Firma Jesse hier an diesem Tag das Gras mähte und praktisch mit der Nase darauf stieß. Auch hier tritt die Arbeitseinstellung dieser Firma einmal mehr zutage. Die Kellerfenster-Schächte der Wohnanlage werden jahrelang nicht gereinigt, wie untere Abbildung 4 zeigt.
Abb. 3: Esche wächst mehrere Jahre in Kellerfenster-Schacht Abb. 4: Verdreckter Kellerfenster-Schächte wurden jahrelang nicht gereinigt
Auch hier wieder: Die Hastigkeit - ja lustlose Wurstigkeit - der Firma Jesse scheint grenzenlos. Dies lässt sich am Resultat dieses Grasmähens sehen. Herumliegende Zeitungen werden ignoriert (siehe Abbildung 5 unten) und auch mal einfach darüber gemäht und diese Fetzen und große Teile des Schnittgutes einfach liegengelassen (siehe Abbildung 6 unten).
Abb. 5: Herumliegende Zeitungen werden ignoriert ... Abb. 6: ... und auch mal einfach darüber gemäht und die Fetzen liegengelassen
Es gibt in der Wohnanlage eine Minderheit unter den Mietern, die im Hof seit Jahren regelmäßig ihren Sperrmüll entsorgen. Der desinteressierten Firma Jesse ist´s egal. Anstatt auf diese Menschen Einfluss zu nehmen, wie es im Hausmeistervertrag ausdrücklich beschrieben war, ignoriert die Firma Jesse dieses Geschehen und lässt Sperrmüll monatelang unbekümmert liegen, wie die unteren beiden Abbildungen 7 und 8 veranschaulichen.
Abb. 7: Dieser Unrat lag hier unverändert mehrere Monate im Hof, wie das Laub von Ende Oktober belegt. (Aufnahme vom 16.12.2014) Abb. 8: Auch hier - monatelang lag dieser Verhau hier unbeachtet rum (Aufnahme vom 04.09.2015)
Auch der Winterdienst der Firma Jesse zeigt die gleiche Haltung. Die Grenze zur Arbeitsverweigerung wird regelmäßig überschritten, der Hausmeistervertrag auch hier seit Jahren kaltschnäuzig gebrochen. Sanktionen durch die Stadtverwaltung drohen nicht, die Mieter zahlen.
Abb. 9:: Kellertreppe Hirschanger 7
(31.12.2014 14:28 Uhr)
Abb. 10: Weg zu den Schuppen
(31.12.2014 14:27 Uhr)
Abb. 11: Gehweg an der Schulstraße
(31.12.2014 14:24 Uhr)
Abb. 12: Treppe zu den Schuppen
(02.01.2015 09:01 Uhr)
Abb. 13: Weg zu den Schuppen
(02.01.2015 09:01 Uhr)
Abb. 14: Treppe zu den Müllhäuschen
(02.01.2015 09:02 Uhr)
Abb. 15: Im Hof wochenlang große zusamenhängende Eisflächen ohne Streugut
(11.01.2017 14:56 Uhr)
Abb. 16: Das Gleiche beim Weg zu den Schuppen - 2 Jahre nach Abbildung 13 oben
(11.01.2017 15:30 Uhr)
Abb. 17: Auch hier - wochenlang Eis ohne Split vor dem Gebäude Hirschanger 7
(23.01.2017 10:46 Uhr)