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BERICHT NOVEMBER 2017

über die Hausmeisterarbeiten der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse"
in der im Eigentum der Stadt Starnberg stehenden Wohnanlage
Hirschanger/Schulstraße in Starnberg

. Mitteilung:
Mit Schreiben vom 06.11.2017 teilte das Wohnungsamt Starnberg den Mietern der Wohnanlage unter der Überschrift "Änderung der Hausmeistertätigkeiten ab 01.01.2018" mit, dass aufgrund notwendiger Umstrukturierung der Unterhaltsmaßnahmen an städtischen Mietgebäuden "die Hausmeistertätigkeiten ab 01.01.2018 neu vergeben" werden. Der den Mietern bisher bekannte Hausmeister wird für Ihre Wohnanlage nicht mehr tätig sein. Ab 01.01.2018 wird der städtische Betriebshof die Arbeiten übernehmen. Die hierbei anfallenden Kosten werden - wie gewohnt - bei der Betriebskostenabrechnung an die Mieter weiterverrechnet werden.
Inhaltsverzeichnis des Monats-Berichts 11/2017
1. . HAUSMEISTERARBEITEN der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" 11/2017
1.1. Arbeitsaufwand und seine marktübliche Vergütung
1.2. Berechnung eines marktüblichen Fahrtkostenersatzes nach Aufwand
1.3. Gesamte marktübliche Kosten des Hausmeisters nach Aufwand
1.4. Vergleich marktüblicher Hausmeisterskosten mit der von der Stadt Starnberg bezahlten Pauschale
1.5. Pauschale Vergütung der Arbeitszeit ohne Fahrtkostenersatz
1.6. Vergleich der pauschal bezahlten Stunden mit geleisteten Stunden der Firma Jesse
1.7. Der Stundensatz für die aufgewendete Arbeitszeit der Firma Jesse
2. ARBEITSWEISE der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" 11/2017
3. PFLICHTVERLETZUNGEN der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" 11/2017
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1. .. HAUSMEISTERARBEITEN der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" 11/2017
in der im Eigentum der Stadt Starnberg stehenden Wohnanlage Hirschanger/Schulstraße in Starnberg
1.1. Arbeitsaufwand und seine marktübliche Vergütung
Nachfolgende Tabelle listet die Tätigkeiten der Firma Jesse mit jeweiligen Zeitangaben in der Wohnanlage Hirschanger/Schulstraße in Starnberg auf. Diese Liste wurde an die Firma Jesse mit der Bitte gesandt, nicht aufgeführte Arbeiten mit entsprechenden Zeitangaben zu nennen, damit diese berücksichtigt werden können. Die Firma Jesse reagierte bisher nicht.
Eine marktübliche Bezahlung eines Hausmeisters beläuft sich auf 30 €/Std und die eines Helfers auf 20 €/Std, jeweils zuzüglich der gesetzlichen Steuer. Hieraus ergibt sich eine dem Zeitaufwand entsprechende Vergütung, wie sie in untenstehender Tabelle eingearbeitet wurde.
Vergütungsberechnung für die Hausmeistertätigkeit nach Aufwand
in der Wohnanlage Hirschanger/Schulstraße in Starnberg
für den Monat November 2017
Pos Datum Tätigkeit Hausmeister
Minuten
30€ /Std.
0,5 €/Min.
Anzahl
Hilfskräfte
Hilfskraft
Minuten
20€ /Std.
0,33 €/Min.
Kosten
€ gesamt
1 02.11.2017 Biotonnen zur Straße schieben 2 1,00 € . . . 1,00 €
2 03.11.2017 Biotonnen hineinschieben 1 0,50 € . . . 0,50 €
3 08.11.2017 Salz-/Splitanlieferung 3 1,50 € 2 6 2,00 € 3,50 €
4 08.11.2017 Papier-Container zur Straße schieben 3 1,50 € . . . 1,50 €
5a 09.11.2017 Papier-Container hineinschieben 1 0,50 € . . . 0,50 €
5b 09.11.2017 Restmüll-Container zur Straße schieben 3 1,50 € . . . 1,50 €
6 10.11.2017 Restmüll-Container hineinschieben 4 2,00 € . . . 2,00 €
7 15.11.2017 Biotonnen zur Straße schieben 2 1,00 € . . . 1,00 €
8 16.11.2017 Biotonnen hineinschieben 2 1,00 € . . . 1,00 €
9 20.11.2017 Siebe aus Fallrohren entfernen * 10 5,00 2 20 6,66 € 11,66 €
10 22.11.2017 Papier-Container zur Straße schieben 1 0,50 € . . . 0,50 €
11a 23.11.2017 Papier-Container hineinschieben 1 0,50 € 1 1 0,33 € 0,83 €
11b 23.11.2017 Restmüll-Container zur Straße schieben 4 2,00 € 1 4 1,33 € 3,33 €
12 24.11.2017 Restmüll-Container hineinschieben 4 2,00 € . . . 2,00 €
13 29.11.2017 Biotonnen zur Straße schieben 3 1,50 € . . . 1,50 €
14 30.11.2017 Biotonnen hineinschieben 2 1,00 € . . . 1,50 €
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.gesamt 46 23,00 € ... 31 10,32 € 33,32 €
MwSt. 6,33 €
Vergütung Hausmeistertätigkeiten nach Aufwand. 39,65 €

1.2. Berechnung eines marktüblichen Fahrtkostenersatzes nach Aufwand
Grundlage unserer Fahrtkosten-Berechnungen sind die Betriebskostenverordnung und umfangreiche Recherchen im Internet. Entscheidend für die Fahrtkostenberechnung des Hausmeisters ist die Bestimmung, dass zu den Hausmeisterkosten die Kilometerpauschalen gehören, die für die Fahrtkosten des Hausmeisters mit dem Pkw gezahlt werden. Die Pauschalen dürfen aber die Kosten für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel und den dafür entstehenden zeitlichen Mehraufwand nicht überschreiten (http://www.betriebskostenabrechnung.com/blog/hausmeisterkosten/).
Wir berechnen den marktüblichen Fahrtkostenersatz wie folgt:
Die Firma Jesse erhält von der Stadt Starnberg eine Vielzahl an Langzeitaufträgen. Daher ist die Beschränkung einer Vergütung für die jeweilige Anfahrt zu einem Objekt gerechtfertigt, da die Abfahrt ja die Anfahrt zum nächsten Objekt darstellt.
Ein Auto legt bei 30 km/Std. in 5 Minuten eine Strecke von 2,5 km zurück. Die zentral in Starnberg gelegen Wohnanlage ist demnach in dieser Zeit von nahezu jedem Punkt der Stadt aus erreichbar. Hieraus ergibt sich eine maximale Zeitberechnung der Fahrtzeit von eben diesen 5 Minuten.
Der Zeitaufwand von 5 Minuten werden mit dem für Hausmeister üblichen Stundensatz von 30 €/Stunde mit 2,50 € abgerechnet.
Hierzu kommt noch eine Fahrtpauschale von 0,35 €/km, die multipliziert mit den oben erklärten 2,5 Kilometern einen zusätzlichen Anspruch auf 0.87 € ergibt.
Der Fahrkostenersatz setzt sich demnach aus 2,50 € Zeitvergütung und 0,87 € Kilometerpauschale zusammen und beträgt 3,37 € pro Erscheinen in der Wohnanlage.
Alle hier dokumentierten Tätigkeiten können von einer einzelnen Person erledigt werden. Das wird von der Firma Jesse auch teilweise so gehandhabt. Wir rechnen deshalb diese 3,37 € ausschließlich für eine Person. Ab und zu erscheint die Firma zwar mit 2 oder gar 3 Mitarbeitern. Da ein gebündelter Arbeitskräfteeinsatz nicht mit den für diese Wohnanlage durchzuführenden Tätigkeiten zu begründen ist, sondern vermutlich in internen organisatorischen Begebenheiten der Firma Jesse, berechnen wir wie dargelegt.
In der oben abgebildeten Tabelle der Hausmeistertätigkeiten in der Wohnanlage zeigt die erste Spalte mit den Positionsziffern Aufzählungen mit dem Zusatz a und b. Hiermit ist festgehalten, dass bei einer Anfahrt die verschiedenen Tätigkeiten ausgeführt wurden. Beispiel: Am 09.11.2017 kam die Firma Jesse mit einem Mann. Dieser schob die beiden Papier-Container von der Sammelstelle an der Straße zu ihren Plätzen (Pos 5a). Hierfür benötigte er knapp 1 Minute. Anschließend schob er die beiden Restmüll-Container in knapp 3 Minuten zur Straße an die Sammelstelle (Pos 5b). Für diese beiden Tätigkeiten rechneten wir einmal einen Fahrtkostenersatz, wie zu allen 14 Positionen in obiger Tabelle.
Der marktübliche Fahrtkostenersatz für den Monat Oktober beträgt 14 x 3,37 € = 47,18 € zuzüglich MwSt 8,96 € = 56,14 €/Brutto.

1.3. Gesamte marktübliche Kosten des Hausmeisters nach Aufwand 11/2017
Der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" stünden in der Wohnanlage Hirschanger/Schulstraße in Starnberg für den November 2017 für die 46 Minuten Hausmeistertätigkeit eine marktübliche Vergütung (35,70 €/Std./Brutto) in Höhe von von 27,37 €/Brutto zu und für die 31 Minuten der Hausmeisterhilfe würden (23,80 €/Std./Brutto) 12,28 €/Brutto anfallen, was zusammen den Betrag von 39,65 €/Brutto ergibt.

Die 14 einzelnen Einsätze wären mit 56,14 €/Brutto marktüblichem Fahrtkostenersatz nach Aufwand zu bezahlen. Die Arbeitszeitvergütung und der Fahrtkostenersatz ergeben zusammen die marktüblichen Kosten des Hausmeisters nach Aufwand von 95,79 €/Brutto.

marktübliche Vergütung der Arbeitszeit nach Aufwand 39,65 €/Brutto
marktüblicher Fahrtkostenersatz nach Aufwand 56,14 €/Brutto
gesamte marktübliche Kosten des Hausmeisters nach Aufwand 95,79 €/Brutto

1.4. Vergleich marktüblicher Hausmeisterskosten mit der von der Stadt Starnberg bezahlten Pauschale 11/2017
Die marktüblichen Kosten nach dem von der Firma Jesse im November 2017 geleisteten Aufwand in der Wohnanlage von 46 Minuten Hausmeisterarbeiten und 31 Minuten Helferzeit würden incl. marktüblichem Fahrtkostenersatz 95,79 €/Brutto betragen.

Es wird davon ausgegangen, dass die Stadt nach wie vor im November 2017 pauschal 626,69 €/Brutto an die Firma Jesse bezahlt, also mehr als 6 1/2-mal so viel (654 %).


1.5. Pauschale Vergütung der Arbeitszeit ohne Fahrtkostenersatz 11/2017
Rechnet man aus der von der Stadt Starnberg pauschal an die Firma Jesse im November bezahlten 626,69 €/Brutto den 56,14 €/Brutto marktüblichen Fahrtkostenersatz für die 14 Einsätze heraus, verbleibt eine pauschale Vergütung der Arbeitszeit in Höhe von 570,55 €/Brutto.

1.6. Vergleich der pauschal bezahlten Stunden mit geleisteten Stunden der Firma Jesse 11/2017
Dividiert man die 570,55 €/Brutto pauschal bezahlte Arbeitszeit mit dem marktüblichen Lohn eines Hausmeisters von 35,70 €/Std./Brutto erhält man im November 2017 rund 16 bezahlte Stunden (16 Stunden und 5 Minuten).

Zieht man von den bezahlten 16 Stunden die hier in der Wohnanlage geleisteten 1 1/4 Stunde (1 Stunde 17 Minuten) der Firma Jesse ab, erhält man 14 3/4 Stunden bezahlte, jedoch nicht geleistete Arbeitsstunden.


1.7. Der Stundensatz für die aufgewendete Arbeitszeit der Firma Jesse 11/2017
Dividiert man nun die pauschale Vergütung der Arbeitszeit von 570,55 €/Brutto durch die aufgewendete Arbeitszeit der Firma Jesse von 1 1/4 Stunde so erhält man einen Stundensatz von 444,58 €/Std./Brutto den die Firma Jesse hier im November 2017 anstatt der marktüblichen 35,70 €/Std./Brutto erhielt.

Ein Stundenlohn von 444,58 €/Brutto für einen Hausmeister und seine Gehilfen ist nicht marktgerecht.

2. ARBEITSWEISE der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" 11/2017
Die Tätigkeiten der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" in der Wohnanlage lassen sich für den Monat November 2017 wie folgt zusammenfassen:
Sie erschien 14 Mal in der Wohnanlage und arbeitete insgesamt etwas über 1 1/4 Stunde (1 Stunde und 17 Minuten) * Das schlampige Entfernen der Siebe aus den Fallrohren (siehe hierzu die Erläuterungen im August-Monats-Bericht) wurde am 20.11.2017 festgestellt und der Zeitaufwand sowie der Personaleinsatz hierfür sehr großzügig bemessen. Von den insgesamt 14 Anfahrten im November wurden 12 ausschließlich für das Handling der Müll-Container mit einer Gesamtverweildauer von 38 Minuten aufgewendet. Dies entspricht einer durchschnittlichen Verweildauer von etwas über 3 Minuten (?!). Ansonsten brachte die Firma Jesse am 8. November mit 3 Mann knapp 3 Minuten Salz und Split in die dafür vorgesehenen Behälter der Wohnanlage. Mehr an Gegenleistung für die bezahlte Monatspauschale in Höhe von 626.69 Euro gab es nicht.

Für vertraglich vereinbarte und bezahlte Arbeiten, wie "Kontrollgänge durch die Wohnanlage (außer Samstag, Sonntag und Feiertags) und für einen einwandfreien Gesamtzustand sorgen" (Ziffer 1: Allgemeines, Satz 1 des Pflichtenhefts) war wieder keine Zeit.

Die zerbrochene Flasche und das zerbrochenes Glas (wir berichteten mehrmals) liegen seit Anfang Juli (seit über 5 Monaten!) wo sie waren. Was will uns die Firma Jesse und die Verwaltung mit ihrer monatelangen trotzigen Verweigerungshaltung, die Scherben endlich wegzuräumen, sagen?

Bei den vertraglich vereinbarten Kontrollgängen (die im gesamten Verlauf des Jahres 2017 bisher nur an drei Tagen im April von der Firma Jesse durchgeführt wurden, anstatt wie vertraglich vereinbart jeden Tag) hätten die von Mietern bereits im Juli 2016 in diletantischer Eigenregie montierten Satelitenschüsseln mit zum Teil abenteuerlichen Kabelführungen quer auf den Dachplatten des Hauses Hirschanger 7 (siehe Abbildung 1 unten) immer wieder auffallen und Maßnahmen zu deren fachmännischen Verlegung in die Wege geleitet werden müssen.
Abb.1: Montag 20.11.2017 10:35 Uhr
Durch die seit Juli 2016 in
diletantischer Eigenregie durchgeführten Montage der Satelitenschüsseln mit zum Teil abenteuerlicher Kabelführung durch Dachluken und auf den Dachplatten dringt vermutlich Wasser ein
Beschädigungen der im Jahr 2008 eingebauten Wärmeisolierung, insbesondere der zwischen Dämmmaterial und Dachplatten eingezogenen Kunststoffplane, die das Dämmmaterial und das darunterliegende Holz vor etwaigem Wassereindringen (etwa bei gebrochenen Dachplatten) zu schützen hat, sind wahrscheinlich. Sie wurden vermutlich von Mietern bei der diletantischen Montage der Satelitenhalterungen und der Kabel durchbohrt. Darauf weist bei starkem Regen reichlich austretendes Regenwasser zwischen der weiß gestrichenen Verschalung und der Dachrinne direkt unterhalb der Satelitenschüsseln an der Süd-Westseite des Hauses hin.
Chowanetz rechnet damit, dass durch das Eindringen von Regenwassers in das Isolationsmaterial und das Holz des Dachstuhls die Bausubstanz beschädigt wird. Diese Bedenken teilt der von Chowanetz im Juli 2016 unterrichtete Bautechniker Christian B vom stadteigenen Hochbau.
Herr B war im Zusammenhang mit diversen Wasserschäden am 27.07.2016 mit Chowanetz in der Wohnanlage unterwegs gewesen und von Chowanetz u.a. auf den oben geschilderten Sachverhalt hingewiesen worden. Diese Informationen erhielt er zusätzlich in einem detaillierten fünfseitigen Wasserschaden-Protokoll vom 01.08.2016, das ihm per E-Mail zugesandt worden war und dessen Erhalt er gegenüber Chowanetz bestätigt hatte.
Aber nicht nur der Bautechniker Christian B vom stadteigenen Hochbau weiß seit Juli 2016 von den die Bausubstanz gefährdenden Beschädigungen, sondern seit November 2016 auch die Fraktionen von SPD, CSU und Bündnis 90 / Die Grünen des Stadtrats von Starnberg.
Der Stadträtin Christiane Falk (sPD) wurden am 08.11.2016 als Vertreterin** der Stadtratsfraktionen SPD, CSU und Bündnis 90 / Die Grünen die Missstände in der Wohnanlage von Chowanetz gezeigt.
** Stadträtin Falk erklärte gegenüber Chowanetz, dass sie in Rücksprache mit Herrn Stefan Frey (CSU) sowie mit Frau Martina Neubauer (Bündnis 90 / Die Grünen) mit ihrem Besuch nicht nur die SPD-Fraktion vertreten würde, sondern auch die beiden Stadtratsfraktionen der CSU und der der Bündnis 90 / Die Grünen.
Bei dem eineinhalbstündigem Rundgang wurde Frau Falk von Chowanetz auch auf diese Beschädigungen am Dach hingewiesen. Um der Angelegenheit Nachdruck zu verleihen, brachte Chowanetz zusätzlich einige Tage später ein detailliertes Protokoll der einzeln aufgezeigten Missstände zu Frau Falk. Darunter war auch die Beschreibung der Beschädigungen des Dachs mit drei Fotos. Für die Stadträtin Falk sollte die Tragweite der hier aufgezeigten Beschädigungen am Dach eigentlich erkennbar sein, arbeitet sie doch seit Jahren im Immobilienbereich.
Das Resultat der Bemühungen von Chowanetz für eine Schadensbegrenzung ist auf der obigen Abbildung 1 vom 20.11.2017 zu betrachten: Die Situation auf dem Dach des Hauses Hirschanger 7 ist seit Juli 2016 - also seit 17 Monaten - unverändert.

Die Firma Jesse wird auch dafür bezahlt, dass sie sich um die "Einhaltung der Hausordnung" kümmert (Ziffer 1: llgemeines, Satz 2 des Pflichtenhefts).
Die Hausordnung verbietet ausdrücklich die Lagerung von Sperrmüll in den Aussenanlagen und beschreibt auch warum: "Saubere und gepflegte Außenanlagen prägen das Gesicht der Wohnanlage". Weiter führt die Hausordnung vorgesehene Konsequenzen auf. "Das Wohnungsunternehmen ist berechtigt, bei Verstoß den Abtransport auf Kosten des Verursachers zu veranlassen."
Seit Anfang August vermehrt sich Sperrmüll vor dem Gebäude Hirschanger 9a. Obwohl hier bereits im August-, September- und Oktober-Bericht darauf hingewiesen wurde, reagierte weder die Verwaltung noch die Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" und ließen den Sperrmüll einfach liegen (siehe Abbildungen 2 bis 4 unten).
Abb. 2: Dienstag 28.11.2017 9:50 Uhr
Herumliegender Sperrmüll prägt das Bild der Wohnanlage ...
Abb. 3: Donnerstag 16.11.2017 10:22 Uhr
... und wird trotz mehrfacher Hinweise abermals monatelang liegengelassen
Abb. 4: Donnerstag 23.11.2017 10:17 Uhr
Seit Juli 2017 ignorierter Sperrmüll auch am Platz der Papier-Container
Abb. 5: Donnerstag 23.11.2017 10:02 Uhr
Auch hier: Sperrmüll vor dem Haus 9a interessiert weder die Firma Jesse noch die Hausverwaltung

Das Pflichtenheft (Ziffer 3: Betreuung der Grün- u. Gartenanlagen, Satz 5) legt fest: "(...) Anfallendes Laub zusammenrechen und beseitigen".
Die Firma Jesse kam - wie bereits im Oktober - auch im Monat November 2017 nicht einmal ihrer Verpflichtung nach, das Laub zusammenzurechen und zu beseitigen. Wie all die Jahre davor - herumliegendes Laub wird sehr zum Ärger der Nachbarn dem Wind überlassen (siehe Abbildungen 6 bis 10 unten).
Abb. 6: Dienstag 31.10.2017 11:02 Uhr
Laub wird liegengelassen ...
Abb. 7: Donnerstag 16.11.2017 10:14 Uhr
... und liegengelassen
Abb.8: Dienstag, 28.11.2015 9:54 Uhr Verlotterte Hecke am Gehweg Schulstraße Abb.9: Montag, 20.11.2015 10:43 Uhr Ungepflegte Wiese im Hof Abb.10: Montag, 20.11.2015 9:02 Uhr
Laub fasst nur der Wind an

Das Pflichtenheft (Ziffer 3: Betreuung der Grün- und Gartenanlagen, Satz 6) verlangt: "Papier und Unkraut von der gesamten Außenanlage entfernen und auf gepflegten Gesamteindruck achten (Gemeinschaftseigentum)".
Den gesamten Monat November lagen Papierabfälle und Zigarettenkippen in der Wohnanlage herum. Der Firma Jesse schien das nichts anzugehen. Eine Esche wächst seit langer Zeit unbeachtet in einem Kellerfensterschacht. Der Herstellung eines vom Pflichtenheft verlangten "gepflegten Gesamteindrucks" entspricht dies alles nicht.
Abb.11: Montag, 20.11.2015 10:25 Uhr
Kippen und Papierabfälle interessieren nicht
Abb.12: Donnerstag, 20.11.2015 10:26 Uhr Papierabfälle überall im Anwesen verstreut Abb.13: Donnerstag, 20.11.2015 10:28 Uhr Unbeachteter Wildwuchs im Schacht

Entsprechend des Pflichtenhefts (Ziffer 4: Betreuung der Grün- und Gartenanlagen, Satz 1) wird die Firma Jesse auch hierfür bezahlt: "Gemeinschaftliche Gehwege, Hofflächen, Hauszugänge, Zufahrten, Durchfahrten, offene und geschlossene Verbindungswege sauber zu halten".
Der Weg zu den Schuppen wurde seit Monaten sich selbst überlassen. Was der Wind nicht mitnimmt, bleibt liegen.
Abb. 14: Donnerstag 16.11.2017 10:21 Uhr
Laub und Schnittgut gammeln wochenlang vor sich hin ...
Abb. 15: Dienstag 28.11.2017 9:57 Uhr
.... und dies bei einem Hausmeisterstundensatz von über 400 €

3. PFLICHTVERLETZUNGEN der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" 11/2017
Es gibt ein Leistungsverzeichnis (Pflichtenheft), dass dem Vertrag zwischen der Stadt Starnberg und der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" nach Auskunft des Liegenschaftsamtes zugrunde liegt und die Tätigkeiten auflistet, zu deren Erledigung sich die Firma Jesse verpflichtet hat und wofür sie bezahlt wird.

Leistungsverzeichnis
2. Allgemeines, Satz 1
Das Leistungsverzeichnis schreibt u.a. vor, dass Kontrollgänge durch die Wohnanlage (außer Samstag, Sonntag und Feiertags) durchzuführen und für einen einwandfreien Gesamtzustand zu sorgen sei.
November 2017
Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Legende: Verpflichtung erfüllt: Verpflichtung nicht erfüllt: Verpflichtung teilweise erfüllt:
Die Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" kam im Monat November 2017 an 20 in Frage kommenden Tagen kein einziges Mal ihrer Verpflichtung nach, Kontrollgänge durch die Wohnanlage durchzuführen, wie obiger Bericht nachweist.

Leistungsverzeichnis
1. Allgemeines, Satz 2
Das Leistungsverzeichnis schreibt u.a. vor, dass durch die Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" auf Einhaltung der Hausornung zu achten sei.
November 2017
Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Legende: Verpflichtung erfüllt: Verpflichtung nicht erfüllt: Verpflichtung teilweise erfüllt:
Die Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" kam im Monat November 2017 an 20 in Frage kommenden Tagen kein einziges Mal ihrer Verpflichtung nach, auf die Einhaltung der Hausordnung zu achten, wie obiger Bericht nachweist.

Leistungsverzeichnis
3. Betreuung der Grün- und Gartenanlagen, Satz 5
Das Leistungsverzeichnis schreibt u.a. vor, dass anfallendes Laub zusammenzurechen und zu beseitigen ist.
November 2017
Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Legende: Verpflichtung erfüllt: Verpflichtung nicht erfüllt: Verpflichtung teilweise erfüllt:
Die Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" kam im Monat November 2017 an 20 in Frage kommenden Tagen kein einziges Mal ihrer Verpflichtung nach, anfallendes Laub zusammenzurechen und zu beseitigen, wie obiger Bericht nachweist.

Leistungsverzeichnis
3. Betreuung der Grün- und Gartenanlagen, Satz 6
Das Leistungsverzeichnis schreibt u.a. vor, dass Papier und Unkraut von der gesamten Außenanlage zu entfernen und dass auf einen gepflegten Gesamteindruck zu achten ist.
November 2017
Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Legende: Verpflichtung erfüllt: Verpflichtung nicht erfüllt: Verpflichtung teilweise erfüllt:
Die Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" kam im Monat November 2017 an 20 in Frage kommenden Tagen kein einziges Mal ihrer Verpflichtung nach, Papier und Unkraut von der gesamten Außenanlage zu entfernen und scherte sich nicht um einen gepflegten Gesamteindruck, wie obiger Bericht nachweist.

Leistungsverzeichnis
4. Kehrdienst, Satz 1
Das Leistungsverzeichnis schreibt u.a. vor, dass gemeinschaftliche Gehwege, Hofflächen, Hauszugänge, Zufahrten, Durchfahrten, offene und geschlossene Verbindungswege sauber zu halten sind.
November 2017
Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do Fr Sa So Mo Di Mi Do
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Legende: Verpflichtung erfüllt: Verpflichtung nicht erfüllt: Verpflichtung teilweise erfüllt:
Die Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" kam im Monat November 2017 an 20 in Frage kommenden Tagen ihrer Verpflichtung zum Kehrdienst nicht ein einziges Mal nach, wie obiger Bericht nachweist.

Der Pflichtverletzungen waren noch mehr. Für den November 2017 soll es hiermit erst einmal genug sein.
Soweit der Bericht über die Tätigkeit der Firma "Haus + Gartenservice M. Jesse" in der in städtischem Eigentum der Stadt Starnberg stehenden Wohnanlage Hirschanger/Schulstraße in Starnberg im November 2017.
Starnberg, den 14.12.2017
Andreas Chowanetz